YOGA - vollkommen ausgeglichen

Yoga seit Jahren Trend einer bewussten Lebensweise

Zugegeben, dass Yoga Übungen für Anfänger einer gewissen Phase der Gewöhnung bedürfen. Doch wer einige Male selbst erleben durfte, wie wohltuend sie auf den Körper und die Psyche wirken, möchte gar nicht mehr aufhören. Yoga bereichert jedes Lebensalter. Auch ältere Menschen profitieren von den sanften Übungen, die mittlerweile als Trend in allen Medien zu finden sind. Als Sport dienen sie der Kraft, Ausdauer, Koordination und Flexibilität. Die Entstehung des Hatha-Yoga ist auf das 9. Jahrhundert zurückzuführen. Bereits zuvor hatten sich in Indien Traditionslinien entwickelt, die vor allem das kontrollierte Atmen und die Meditation berücksichtigten. Yoga-Übungen, die heute praktiziert werden, betonen stärker die Reinigung des Körpers in Anbindung an die Seele. Europa erfährt seit dem 19. Jahrhundert eine wahre Renaissance der Übungen, die als Asanas bezeichnet werden.

Wie sollten Ungeübte beginnen?

Um die wohltuende Wirkung auf Körper und Psyche wirklich entdecken zu können, ist es empfehlenswert, mit einem ausgewiesenen Yoga-Lehrer zu üben. Heutzutage wird es in eigenen Studios, bei Physiotherapeuten und Heilpraktikern, in Sportvereinen oder Volkshochschulen angeboten. Der Trend, einmal wöchentlich in einer Gruppe zu üben, erweist sich als notwendig, denn die Kursleitung kann sofort wertvolle Hinweise geben. Gerade am Anfang müssen unter Umständen Körperhaltung und Atmung der Übenden korrigiert werden. Manch einer benötigt individuelle Hilfe, um eine der Yoga-Übungen leichter ausführen zu können. Viele Menschen schätzen die Motivation in einer Gruppe. Denn auch die sozialen Kontakte unter den Teilnehmern beeinflussen die Psyche positiv.
Die bekannteste Übung ist der Sonnengruß, die vor allem morgens den Kreislauf anregt, den Körper wärmt, belebt und dehnt. Dabei werden alle Energiezentren, die sogenannten Chakren des Körpers, energetisiert. Die Abfolge von 12 Bewegungen kann einzeln geübt oder einer längeren Übungseinheit voran gestellt werden. Die Basis-Positionen für Anfänger haben so eindrückliche Namen wie Baum, Hund, Kobra, Dreieck und Krieger. Im Trend liegen auch Übungen wie "Die Fünf Tibeter" oder das Yogadancing.

Welche Auswirkungen hat Yoga auf den Körper und die Psyche?

Die Asanas wirken ganzheitlich. Sie öffnen den Geist, so dass sich mancher unter den Übungen wieder selbst finden oder neu entdecken kann. Gestressten Menschen dienen sie als Auszeit für Ruhe und Entspannung. Studien zeigen, dass Yoga positiv Einfluss auf die Vorbeugung von Burn-Out nimmt. Die trainierte Muskulatur verbessert außerdem die Beweglichkeit. Bewusstes Atmen verleiht dem Körper mehr Energie und steigert die Konzentration. Positive Effekte sind ebenfalls bei Schlafstörungen oder Schmerzen von Rücken, Nacken, Schultern, Kopf und Gelenken zu verzeichnen. Erkrankungen von Herz, Kreislauf und Immunsystem werden durch Yoga unterstützt. Auch bei Depressionen und Ängsten spüren die Übenden eine positive Auswirkung auf die Psyche. Sie gewinnen an Selbstvertrauen und die verbesserte Körperhaltung verleiht ihnen mehr Selbstbewusstsein. Im Trend liegen spezielle Yoga-Übungen bei Diabetes, Hormonstörungen, Stress und Übergewicht, für Kinder und die Augen. Da immer mehr Menschen bewusster leben möchten, ist die Beliebtheit des Yogas zu einem andauernden Trend geworden. Die unendlichen und vielseitigen Übungen unterstützen darin, die Herausforderungen des Alltags in vollkommener Ausgeglichenheit anzunehmen und meistern zu können.